Effiziente MMS-Kühlschmierstoffe für die Metallbearbeitung

Verkauf ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), sowie an Behörden, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen, Versand nur innerhalb Deutschlands

Kühl­schmier­stoffe für die Minimalmengenschmierung

Speziell für MMS entwickelt, unterstützen sie eine gezielte Schmierung und einen sauberen Prozess bei vielen typischen Bearbeitungsaufgaben.

Unsere Kühlschmierstoffe für die Minimalmengenschmierung

MMS-Kühlschmierstoffe für präzise Minimalmengenschmierung

Unsere MMS-Kühlschmierstoffe sind auf die Anforderungen typischer Anwendungen in der modernen Metallbearbeitung abgestimmt. Sie unterstützen eine gezielte und sparsame Schmierung in der Minimalmengenschmierung – etwa beim Bohren, Fräsen, Drehen oder Sägen.

Je nach Bearbeitungsaufgabe stehen wasserbasierte MMS-Kühlschmierstoffe und ölbasierte MMS-Schmierstoffe zur Verfügung:

Wasserbasierte Systeme sind auf eine prozesssaubere Anwendung und einen geringen Rückstandscharakter ausgelegt und kommen vor allem für viele typische Anwendungen mit leichten bis mittleren Anforderungen in Betracht.

Ölbasierte Varianten sind eine naheliegende Wahl, wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll oder ein etwas robusterer Schmiercharakter gefragt ist.

Wasser- oder Ölbasis – was ist besser für Ihre Anwendung?

Wasserbasierte Kühlschmierstoffe

Wasserbasierte, ölfreie iTEC-MB Kühlschmierstoffe für saubere und präzise Metallbearbeitungen

Die wasserbasierten iTEC-MB Kühlschmierstoffe sind moderne MMS-Kühlschmierstoffe für eine präzise und saubere Minimalmengenschmierung. Sie eignen sich für viele typische Zerspanungsaufgaben in Multimetall-Umgebungen – von Aluminium und Buntmetallen bis hin zu Kunststoffen und Stahl.

Dank ihrer wasserbasierten Formulierung trocknen iTEC-MB Produkte kontrolliert ab und sind auf einen geringen Rückstandscharakter ausgelegt. Sie bieten einen gleichmäßigen Schmiercharakter, ein homogenes Sprühbild und unterstützen einen effizienten MMS-Prozess mit sehr geringer Produktmenge.

Dies macht sie zu einer wirtschaftlichen Lösung für Betriebe, die saubere und zuverlässige MMS-Schmierstoffe einsetzen möchten.

Vorteile wasserbasierter MMS-Kühlschmierstoffe

Ölbasierte Schmierstoffe

Ölbasierte iTEC-M Schmierstoffe für leistungsstarke und anspruchsvolle Metallbearbeitungen

Die ölbasierte iTEC-M Serie ist für MMS-Anwendungen ausgelegt, bei denen bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll und ein etwas robusterer Schmiercharakter gefragt ist. Je nach Produkt bietet sie eine naheliegende ölbasierte Ausgangsbasis für unterschiedliche typische Zerspanungsaufgaben.

iTEC-M Produkte auf Basis von Fettalkoholen oder Fettsäureestern unterstützen einen gleichmäßigen Schmiercharakter im Prozess und kommen insbesondere dort in Betracht, wo eine wasserbasierte Lösung nicht gewünscht ist oder unter den jeweiligen Einsatzbedingungen geprüft werden soll.

Innerhalb der Serie ist iTEC-M 3000 eher aluminiumorientiert einzuordnen, während iTEC-M 4300 als vielseitigere ölbasierte Richtung für breitere Anwendungen betrachtet werden kann. Bei höherer Belastung, gemischten Werkstoffen oder dem Wunsch nach mehr Vielseitigkeit ist iTEC-M 4300 häufig die naheliegendere Ausgangsbasis. Extremanwendungen und Sonderwerkstoffe sollten jedoch technisch geprüft werden.

Vorteile ölbasierter MMS-Schmierstoffe

Häufige Fragen
zu MMS-Kühlschmierstoffen

In dieser FAQ beantworten wir grund­legende Fragen rund um Kühlschmierstoffe für die Minimalmengenschmierung. Wir er­klären, warum sie notwendig sind, welche Varianten es gibt und was bei der Auswahl zu beachten ist.

Kühlschmierstoffe unterstützen in der Minimalmengenschmierung vor allem einen gezielten Schmierauftrag an der Bearbeitungsstelle. Je nach Produkt und Anwendung können sie dazu beitragen, Reibung im Prozess zu reduzieren und die Bearbeitung stabiler einzuordnen. Welche Wirkung im Einzelfall im Vordergrund steht, hängt von Werkstoff, Verfahren, Belastung und Dosierung ab.

Kühlschmierstoffe für die Minimalmengenschmierung sind auf einen sehr sparsamen, gezielten Auftrag ausgelegt. Im Unterschied zu klassischen Flut- oder Emulsionsanwendungen steht hier nicht die große Flüssigkeitsmenge, sondern die passende Produktcharakteristik für den jeweiligen Prozess im Vordergrund. Je nach Richtung kann dabei eher Sauberkeit und geringer Rückstandscharakter oder eher eine robustere ölbasierte Schmierreserve im Fokus stehen.

Grundsätzlich wird in der Minimalmengenschmierung zwischen wasserbasierten MMS-Kühlschmierstoffen und ölbasierten MMS-Schmierstoffen unterschieden. Welche Richtung sinnvoll ist, hängt nicht pauschal von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern vor allem von Werkstoff, Verfahren, Belastung, Sauberkeitsanforderung und Folgeprozess.

Wasserbasierte Kühlschmierstoffe kommen häufig dann in Betracht, wenn ein prozesssauberer Charakter, ein geringer Rückstandscharakter oder empfindliche Folgeprozesse stärker im Vordergrund stehen. Sie sind für viele typische leichte bis mittlere MMS-Anwendungen eine naheliegende Richtung. Ob Wasserbasis sinnvoll ist, hängt jedoch immer von Werkstoff, Verfahren, Belastung und dem gewünschten Prozesscharakter ab.

Ölbasierte Kühlschmierstoffe können eine sinnvolle Richtung sein, wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll oder im Prozess mehr Schmierreserve gefragt ist. Das ist jedoch keine pauschale Freigabe für alle anspruchsvollen Anwendungen. Auch bei ölbasierten Lösungen hängen Eignung und Nutzen immer von Werkstoff, Verfahren, Belastung und Zielsetzung ab.

Wichtige Kriterien sind vor allem Werkstoff, Bearbeitungsverfahren, Belastung, Rückstandsverhalten, Sauberkeitsanforderung, möglicher Folgeprozess und das eingesetzte MMS-System. Eine belastbare Auswahl entsteht nicht allein aus dem Werkstoff, sondern aus der Gesamtsituation.

Die MMS-Kühlschmierstoffe sind auf unterschiedliche typische Anforderungen in der Metallbearbeitung abgestimmt. Innerhalb des Sortiments gibt es bewusst abgestufte Lösungen – von sehr sauberkeitsorientierten wasserbasierten Produkten für sehr leichte Anwendungen bis hin zu vielseitigeren oder robusteren Richtungen innerhalb der Wasser- oder Ölbasis.
Ziel ist keine unnötige Variantenvielfalt, sondern eine nachvollziehbare Einordnung je nach Werkstoff, Verfahren, Belastung, Sauberkeitsanforderung und Folgeprozess. So lässt sich für viele typische Anwendungen eine passende Ausgangsbasis finden, ohne automatisch zur feinsten oder stärksten Lösung zu greifen.

Vertiefendes Wissen
zu MMS-Kühlschmierstoffen

Hier beantworten wir tiefergehende Fragen zu den Eigenschaften, Auswahlkriterien und technischen Besonderheiten von Kühl­schmierstoffen für die Minimal­mengen­schmierung.

Kühlschmierstoffe für die Minimalmengenschmierung sollten für einen gleichmäßigen, fein abgestimmten Auftrag geeignet sein. Wichtig sind dabei unter anderem ein reproduzierbares Fließ- und Dosierverhalten, ein passender Viskositätsbereich und eine gute Abstimmung auf das jeweilige MMS-System. Welche Anforderungen im Einzelfall besonders relevant sind, hängt von Systemauslegung, Düsengeometrie und Anwendung ab.
Eine saubere Produktqualität und ein sauber geführtes System sind in der Minimalmengenschmierung grundsätzlich wichtig. Verunreinigungen oder eingetragene Fremdstoffe können das Verhalten in feinen Zuführungen, Düsen oder Leitungen beeinflussen. Für einen stabilen Betrieb sollten Produkt, Behälter, Leitungen und Dosierstrecke deshalb möglichst sauber gehalten werden.
Ja, das kann der Fall sein. Das Verhalten eines Kühlschmierstoffs im System hängt auch von der Verträglichkeit mit Schläuchen, Dichtungen, Düsen und anderen Bauteilen ab. Neben dem Produkt selbst spielen dabei jedoch auch Betriebsweise, Wartung, Sauberkeit des Systems und die eingesetzten Materialien eine Rolle.
In vielen MMS-Systemen wird der Kühlschmierstoff gemeinsam mit Luft an die Bearbeitungsstelle gebracht. Deshalb sollte das Zusammenspiel von Medium, Düsensetup und Luftführung zum System passen. Entscheidend ist ein ruhiger, reproduzierbarer Auftrag ohne unerwünschte Störungen im Prozess. Das konkrete Verhalten hängt jedoch immer von System, Druck, Düse und Anwendung ab.
Unterschiedliche Rohstofftypen können zu unterschiedlichen Produkteigenschaften führen. In der Praxis sind jedoch nicht einzelne Rohstoffgruppen allein entscheidend, sondern die Gesamtformulierung und die Einordnung des Produkts im jeweiligen MMS-System. Für die Anwendung wichtiger als eine einfache Einteilung in „synthetisch“ oder „natürlich“ sind meist Fragen nach Systemcharakter, Rückstandsverhalten, Belastungsfenster und Folgeprozess.
Auch in der Minimalmengenschmierung kann Korrosionsschutz relevant sein, etwa wenn Bauteile, Werkzeuge oder Maschinenkomponenten zwischen Bearbeitung und Folgeprozess nicht unmittelbar weiterverarbeitet werden. Wie stark dieser Aspekt zu gewichten ist, hängt jedoch von Werkstoff, Umgebung, Lagerdauer und Prozesskette ab.

Ja. MMS-Kühlschmierstoffe lassen sich je nach Produkt unterschiedlich auf Werkstoffe, Verfahren und Prioritäten einordnen. So stehen eher sauberkeitsorientierte wasserbasierte Richtungen, universellere Standardlösungen oder bewusst ölbasierte Alternativen für andere Schwerpunkte zur Verfügung. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von Werkstoff, Verfahren, Belastung, Folgeprozess und MMS-System ab.

Bei wasserbasierten MMS-Kühlschmierstoffen ist der allgemeine Produktcharakter auf ein kontrolliertes Anfeuchten, Wirken und anschließendes Abtrocknen ausgelegt. Ein optisch sauberer Oberflächeneindruck kann dabei Teil des Zielcharakters sein. Wie sich das im Einzelfall zeigt, hängt jedoch von Auftrag, Oberfläche, Dosierung und Umgebungsbedingungen ab. Absolute Rückstandsfreiheit sollte daraus nicht abgeleitet werden.

Materialien & Werkstoffe

Hier beantworten wir Fragen zur Auswahl geeigneter Kühlschmierstoffe für die Minimal­mengen­schmierung bei der Bearbeitung verschiedener Werkstoffe.

Stähle & Gusswerkstoffe

Baustahl lässt sich in vielen Fällen gut mit Minimalmengenschmierung bearbeiten. Für typische Anwendungen sind vor allem Schmierleistung, Prozesssauberkeit und die gewünschte Reserve im Bearbeitungsprozess relevant.

Für viele Standardanwendungen an unlegierten und niedriglegierten Stählen erscheint iTEC-MB 7200 als naheliegender Allround-Startpunkt. Wenn Rückstandsverhalten und Sauberkeit stärker im Vordergrund stehen, kann iTEC-MB 7100 als sauberkeitsorientierte Alternative geprüft werden.

Wenn innerhalb der Wasserbasis mehr Reserve benötigt wird, kommt iTEC-MB 7300 als robustere Richtung in Betracht.

Automatenstahl lässt sich aufgrund seiner guten Zerspanbarkeit häufig gut mit Minimalmengenschmierung bearbeiten. Entscheidend sind dabei vor allem Taktung, Verfahren und der gewünschte Rückstandscharakter.

Wenn eine saubere Bearbeitung im Vordergrund steht, erscheint iTEC-MB 7100 als naheliegende Ausgangsbasis. Für viele typische Anwendungen mit etwas breiterem Einsatzfenster ist iTEC-MB 7200 häufig der passendere Allround-Startpunkt.

Bei Gewindeschneiden oder höherer Belastung sollte die Anwendung vorsichtiger eingeordnet und im Einzelfall geprüft werden.

Werkzeugstahl gehört in der Minimalmengenschmierung eher zu den anspruchsvolleren Werkstoffen. Maßgeblich sind Härtegrad, Verfahren, Belastung und die tatsächliche Prozessführung.

Wenn innerhalb der Wasserbasis mehr Reserve benötigt wird, kann iTEC-MB 7300 als robustere wasserbasierte Richtung geprüft werden. Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll oder mehr Schmierreserve gefragt ist, kommt iTEC-M 4300 als vielseitigere ölbasierte Alternative in Betracht.

Bei gehärteten, hochlegierten oder klar grenzwertigen Anwendungen gilt: Technische Prüfung erforderlich.

Edelstahl ist in der Minimalmengenschmierung meist vorsichtiger einzuordnen als normaler Stahl, da Schmierreserve und Prozessstabilität hier höher zu gewichten sind.

Für leichtere Edelstahl-Anwendungen erscheint iTEC-MB 7200 häufig als sinnvoller Startpunkt innerhalb der Wasserbasis. Wenn mehr Reserve benötigt wird, kann iTEC-MB 7300 als robustere wasserbasierte Alternative geprüft werden.

Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll oder im Prozess mehr Schmierreserve gefragt ist, kommt iTEC-M 4300 in Betracht. Bei hoher Belastung, aggressivem Gewindeschneiden oder Grenzanwendungen gilt: Technische Prüfung erforderlich.

Bei verzinktem Stahl sollten Rückstandsverhalten, Oberflächencharakter und Folgeprozess besonders beachtet werden. Relevant sind vor allem optische Anforderungen sowie nachgelagerte Schritte wie Kleben, Beschichten oder Reinigen.

Wenn hohe Sauberkeit und ein geringer Rückstandscharakter im Vordergrund stehen, erscheint iTEC-MB 7100 als sauberkeitsorientierte Ausgangsbasis. Wenn etwas mehr Reserve oder ein breiteres Einsatzfenster gefragt ist, kann iTEC-MB 7200 als Allround-Alternative geprüft werden.

Bei optisch sensiblen Oberflächen oder kritischen Folgeprozessen sollte die Anwendung im Einzelfall vorab geprüft werden.

Vernickelter Stahl kann in vielen Fällen mit Minimalmengenschmierung bearbeitet werden. Entscheidend sind dabei Oberflächencharakter, optische Anforderungen, Dosierung und der nachgelagerte Prozess.

Wenn ein möglichst sauberer Prozesseindruck und ein geringer Rückstandscharakter wichtig sind, erscheint iTEC-MB 7100 als naheliegende wasserbasierte Ausgangsbasis.

Bei besonders empfindlichen oder dekorativen Oberflächen sollte die Anwendung im Einzelfall geprüft werden. Eine pauschale Aussage zu sichtbaren Rückständen oder zum Entfall von Reinigung ist hier nicht sinnvoll.

Hochwarmfeste und hitzebeständige Stähle sind in der Minimalmengenschmierung eher anspruchsvoll. Thermische Belastung, Kontaktzeit und reale Schnittbedingungen sind hier besonders wichtig.

Wenn innerhalb der Wasserbasis gearbeitet werden soll und die Anwendung noch nicht im klaren Grenzbereich liegt, kann iTEC-MB 7300 als robustere wasserbasierte Richtung geprüft werden. Wenn mehr Schmierreserve gesucht wird oder bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll, kommt iTEC-M 4300 als ölbasierte Alternative in Betracht.

Bei hoher thermischer Belastung oder klarer Grenzanwendung gilt: Technische Prüfung erforderlich.

Nichtmagnetisierbare Stähle sind in der Praxis häufig austenitische Edelstähle und deshalb eher mit erhöhter Schmierreserve zu bewerten.

Wenn hohe Sauberkeit und ein geringer Rückstandscharakter im Vordergrund stehen, kann iTEC-MB 7100 als sauberkeitsorientierte Ausgangsbasis in Betracht kommen. Für viele typische Anwendungen mit etwas breiterem Einsatzfenster ist iTEC-MB 7200 häufig der naheliegendere Startpunkt.

Wenn innerhalb der Wasserbasis mehr Reserve benötigt wird, kann iTEC-MB 7300 geprüft werden. Bei höherer Belastung gilt: Technische Prüfung erforderlich.

Grauguss ist in der Minimalmengenschmierung ein Sonderfall, weil neben der Schmierung auch Staub, Ablagerungen und der Umgang mit dem Graphitanteil berücksichtigt werden müssen.

In vielen Fällen erscheint deshalb eine ölbasierte Richtung naheliegender. Unter den beschriebenen Bedingungen kann iTEC-M 4300 als vielseitigere ölbasierte Ausgangsbasis geprüft werden.

Wasserbasierte Lösungen sollten bei Grauguss deutlich vorsichtiger eingeordnet werden. Wenn Sauberkeit, Absaugung und Folgeprozess besonders kritisch sind, sollte die Anwendung im Einzelfall geprüft werden.

Gusseisen mit Kugelgrafit (GGG/GJS) ist in der Minimalmengenschmierung meist anspruchsvoller einzuordnen als klassischer Grauguss. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vor allem von Verfahren, Belastung, Prozesssauberkeit und Folgeprozess ab.

Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll, kann iTEC-M 4300 als vorläufige ölbasierte Prüfrichtung in Betracht kommen.

Wasserbasierte Lösungen sollten bei GGG/GJS eher vorsichtig bewertet werden. Bei höherer Last oder unklarer Datenlage gilt: Technische Prüfung erforderlich.

Hartguss-Werkstoffe wie ADI, GGV oder gehärtete Gusseisen gehören in der Minimalmengenschmierung klar in den anspruchsvollen Bereich. Eine pauschale Standardempfehlung ist hier nicht sinnvoll.

Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll, kann iTEC-M 4300 allenfalls als vorläufige Prüfrichtung eingeordnet werden. Das Produkt sollte jedoch nicht als sichere Lösung für Extremfälle verstanden werden.

Bei hoher Abrasivität, hoher thermischer Belastung, langen Kontaktzeiten oder Grenzanwendungen gilt: Technische Prüfung erforderlich.

NE-Metalle & Leichtmetalle

Aluminium lässt sich in vielen Fällen gut mit Minimalmengenschmierung bearbeiten. Wichtig sind dabei vor allem eine saubere Bearbeitung, ein passendes Rückstandsverhalten und eine Schmierung, die Aufbauschneiden und Anhaftungen möglichst reduziert.

Für viele typische Aluminium-Anwendungen kann iTEC-MB 7100 als sinnvolle wasserbasierte Ausgangsbasis eingeordnet werden – besonders dann, wenn Sauberkeit und ein eher geringer Rückstandscharakter im Vordergrund stehen.

Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll, ist iTEC-M 3000 die naheliegende ölbasierte Richtung für Aluminium. Bei höherer Belastung oder kritischen Prozessen sollte die Anwendung im Einzelfall geprüft werden.

Reines Magnesium ist in der Minimalmengenschmierung kein normaler Standardfall. Wegen der besonderen Reaktivität des Werkstoffs sollte hier keine pauschale Produktempfehlung ausgesprochen werden.

Für Magnesium gilt deshalb: Technische Prüfung erforderlich.

Auch Aluminium-Magnesium-Legierungen sollten nicht automatisch mit reinem Magnesium gleichgesetzt werden, sondern im Einzelfall bewertet werden.

Zinkdruckguss lässt sich häufig gut mit Minimalmengenschmierung bearbeiten. Wichtig sind dabei vor allem ein sauberer Oberflächeneindruck, ein passendes Rückstandsverhalten und die Verträglichkeit mit nachfolgenden Prozessen.

Wenn eine wasserbasierte, sauberkeitsorientierte Richtung gesucht wird, kann iTEC-MB 7100 als naheliegende Ausgangsbasis eingeordnet werden.

Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll, kann iTEC-M 3000 als vorläufige Prüfrichtung in Betracht kommen. Bei dekorativen Oberflächen oder kritischen Folgeprozessen sollte die Anwendung vorab geprüft werden.

Buntmetalle wie Kupfer, Messing oder Bronze lassen sich in vielen Fällen gut mit Minimalmengenschmierung bearbeiten. Je nach Werkstoff und Verfahren sind vor allem Sauberkeit, Rückstandsverhalten und eine ausreichend stabile Schmierung wichtig.

Für viele leichte bis normale Anwendungen an Buntmetallen kann iTEC-MB 7100 als sauberkeitsorientierte Ausgangsbasis eingeordnet werden.

Wenn etwas mehr Breite im Alltag oder mehr Schmierreserve gefragt ist, kann iTEC-MB 7200 die passendere Alternative sein.

Kunststoffe & Verbundwerkstoffe

Kunststoffe wie Plexiglas (PMMA), Makrolon (PC) oder ABS lassen sich grundsätzlich mit Minimalmengenschmierung bearbeiten. Wichtig sind dabei vor allem eine sehr geringe Dosierung, ein sauberer Prozesseindruck und ein Schmierstoff, der empfindliche Oberflächen möglichst wenig belastet.

Da viele Thermoplaste auf ungeeignete Medien oder zu hohe Flüssigkeitsmengen empfindlich reagieren können, sollte der Fokus auf Materialverträglichkeit und geringem Rückstandscharakter liegen.

Für solche Anwendungen kann iTEC-MB 7000 als naheliegende wasserbasierte Ausgangsbasis eingeordnet werden – besonders bei empfindlichen Kunststoffen und sauberkeitsorientierten Anwendungen.

Technische Kunststoffe wie POM, PA, PEEK oder PTFE können grundsätzlich mit Minimalmengenschmierung bearbeitet werden. Entscheidend sind dabei eine kontrollierte Dosierung, ein möglichst sauberer Oberflächeneindruck und eine Schmierung, die Wärmeentwicklung und Materialbelastung im Prozess begrenzt.

Da sich technische Kunststoffe im Bearbeitungsverhalten deutlich unterscheiden können, sollte die Anwendung immer auch im Hinblick auf Werkstofftyp, Verfahren und Oberflächenanforderung bewertet werden.

Für viele typische Anwendungen kann iTEC-MB 7000 als naheliegende wasserbasierte Ausgangsbasis eingeordnet werden. Wenn bewusst ölbasiert gearbeitet werden soll, kann iTEC-M 3000 als alternative Prüfrichtung in Betracht kommen.

Verbundwerkstoffe wie CFK oder GFK werden häufig mit sehr geringer Schmierstoffmenge oder bewusst prozesssauber bearbeitet. Wichtig sind dabei vor allem ein geringer Rückstandscharakter und eine Lösung, die nachfolgende Prozesse möglichst wenig beeinflusst.

Da faserverstärkte Werkstoffe zugleich abrasiv sein können, stehen bei der Minimalmengenschmierung meist Sauberkeit, Werkzeugschonung und ein kontrollierter Auftrag im Vordergrund.

Für solche Anwendungen kann iTEC-MB 7000 als naheliegende wasserbasierte Ausgangsbasis eingeordnet werden – besonders dann, wenn ein möglichst sauberer Prozesseindruck gefragt ist.

Sonderwerkstoffe & Exoten

Titan ist in der Minimalmengenschmierung nur sehr vorsichtig einzuordnen. Der Werkstoff ist thermisch anspruchsvoll, leitet Wärme schlecht und neigt bei ungünstigen Bedingungen zu kritischen Reibverhältnissen und erhöhtem Werkzeugverschleiß.

Ob MMS bei Titan sinnvoll einsetzbar ist, hängt stark von Verfahren, Belastung, Werkzeug, Dosierung und Prozessführung ab. Eine pauschale Produktempfehlung sollte deshalb nicht gegeben werden.

Für Titan gilt daher: Technische Prüfung erforderlich.

Nickellegierungen wie Inconel oder Hastelloy sind in der Minimalmengenschmierung klare Grenzwerkstoffe. Hohe Wärmeentwicklung, starke mechanische Belastung und kritische Reibverhältnisse machen diese Anwendungen besonders sensibel.

Ob MMS im konkreten Fall geeignet ist, hängt stark von Verfahren, Belastung, Werkzeug und Prozessführung ab. Eine allgemeine Standardempfehlung ist deshalb nicht sinnvoll.

Für Nickellegierungen gilt daher: Technische Prüfung erforderlich.

Graphit kann grundsätzlich mit Minimalmengenschmierung bearbeitet werden. Wichtig sind dabei ein kontrollierter Auftrag, ein möglichst sauberer Prozess und ein Schmierstoff mit geringem Rückstandscharakter, da auch Staub- und Abriebverhalten eine wichtige Rolle spielen.

Wenn bei Graphit eine sauberkeitsorientierte MMS-Lösung gesucht wird, erscheint iTEC-MB 7100 unter den beschriebenen Bedingungen als vorsichtige Ausgangsbasis.

Welche Lösung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt jedoch weiterhin von Verfahren, Staubführung und Sauberkeitsanforderung ab.

Sonderwerkstoffe wie Vacoflux sollten in der Minimalmengenschmierung nicht pauschal wie normale Standardwerkstoffe behandelt werden. Häufig sind Oberflächenverhalten, thermische Empfindlichkeit und Folgeprozess besonders sorgfältig zu berücksichtigen.

Wenn überhaupt eine erste Richtung genannt werden soll, erscheint iTEC-MB 7100 allenfalls als vorläufige sauberkeitsorientierte Prüfrichtung.

Da es sich um einen Sonderwerkstoff handelt, gilt jedoch auch hier: Technische Prüfung erforderlich.

Permalloy ist ein empfindlicher Sonderwerkstoff und sollte in der Minimalmengenschmierung nur sehr vorsichtig eingeordnet werden. Entscheidend sind hier eine geringe thermische Belastung, eine sehr kontrollierte Dosierung und ein möglichst sauberer Prozesseindruck.

Wenn eine erste Richtung genannt werden soll, erscheint iTEC-MB 7100 unter sehr vorsichtigen Randbedingungen allenfalls als vorläufige Prüfrichtung.

Auch bei Permalloy sollte jedoch keine automatische Freigabe erfolgen. Technische Prüfung erforderlich.

Diese FAQ beantwortet grundlegende und vertiefende Fragen zur Minimalmengenschmierung und zu Kühlschmierstoffen für MMS – mit besonderem Fokus auf deren Einsatz bei unterschiedlichen Materialien und Werkstoffen.
Weitere Informationen zu speziellen Anwendungen und Produkten finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.

Welche Maschinen lassen sich mit Minimalmengenschmierung ausrüsten?
Von Kreissägen bis CNC-Bearbeitungszentren – erfahren Sie, wie MMS an unterschiedlichen Maschinentypen eingesetzt wird.
Jetzt mehr erfahren