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Ölbasierte MMS-Schmierstoffe im Vergleich

Unsere ölbasierten MMS-Schmierstoffe der iTEC-M Reihe sind für Anwendungen gedacht, bei denen ein tragfähiger Schmierfilm, höhere Belastbarkeit und zusätzliche Prozessreserve im Vordergrund stehen. Sie eignen sich besonders dann, wenn die Belastung im Prozess steigt oder eine wasserbasierte Lösung nicht ausreichend Schmierreserve bietet.

Diese Vergleichsseite hilft Ihnen bei der Auswahl zwischen iTEC-M 3000, iTEC-M 4300 und iTEC-M 4400. Neben Werkstoff und Bearbeitungsverfahren berücksichtigt sie auch Rückstandsverhalten, Dosierung, Sprühbild, Prozessdauer, Reinigungsaufwand und mögliche Folgeprozesse.

iTEC-M 3000 ist die leichte bis mittlere Variante, iTEC-M 4300 die universelle ölbasierte Lösung und iTEC-M 4400 die EP-haltige Hochleistungsvariante für schwierige Aufgaben.


Welche ölbasierten MMS-Schmierstoffe passen zu Ihrer Anwendung?

Die ölbasierte iTEC-M Produktlinie ist nach Schmierreserve und Belastbarkeit abgestuft. iTEC-M 3000 eignet sich für leichte bis mittlere Anwendungen, iTEC-M 4300 für den universellen Einsatz und iTEC-M 4400 für schwierige Aufgaben mit hoher Belastung.

iTEC-M 3000

Für leichte bis mittlere Anwen­dungen, insbe­son­dere bei gut zer­span­baren Werkstoffen.

Zuerst prüfen, wenn geringe Rückstände innerhalb der ölbasierten Linie wichtiger sind als maximale Schmierreserve.

iTEC-M 4300

Die robuste ölbasierte Standard­lösung für viele Zerspanungs­auf­gaben mit breiterem Ein­satz­bereich.

Zuerst prüfen, wenn unter­schied­liche Anwendungen abgedeckt werden sollen und mehr Schmier­reserve als bei iTEC-M 3000 benötigt wird.

iTEC-M 4400

Die EP-haltige Hochleistungsvari­ante für hohe Belastung und schwierige Aufgaben.

Zuerst prüfen, wenn zusätzliche Schmierreserve wichtiger ist als geringstmögliche Rückstände.

Alle MMS-Kühlschmierstoffe in der Übersicht ansehen

Die Produktkarten geben eine erste Richtung vor. Im konkreten Prozess hängt die Auswahl jedoch von Werkstoff, Bearbeitungsverfahren, Dosierung, Sprühbild, Prozessdauer sowie den Anforderungen an Rückstände und Reinigung ab.


Vergleich nach Schmierfilm, Belastbarkeit und Rückstands­verhalten

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen iTEC-M 3000, iTEC-M 4300 und iTEC-M 4400. Sie dient als Orientierung für die erste Produktauswahl. Die tatsächliche Eignung hängt immer von Werkstoff, Werkzeug, Maschine, Dosierung, Sprühbild und Prozessdauer ab.

KriteriumiTEC-M 3000iTEC-M 4300iTEC-M 4400
PositionierungLeichte ölbasierte Variante mit Fokus auf gute DosierbarkeitRobuste ölbasierte Standardlösung für breite AnwendungenEP-haltige Hochleistungsvariante für hohe Belastung
Typische AnwendungLeichte bis mittlere BearbeitungBreite Standardanwendungen in der ZerspanungSchwierige Aufgaben mit hoher mechanischer Belastung
SchmierfilmDünner, gut dosierbarer SchmierfilmStabilerer Schmierfilm mit mehr ProzessreserveSehr tragfähiger Schmierfilm, wenn hohe Schmierreserve erforderlich ist
BelastbarkeitModerate BelastungMittlere bis höhere BelastungHohe Belastung und hohe Punktlasten
RückstandsverhaltenInnerhalb der ölbasierten Linie tendenziell rückstandsärmerAnwendungsabhängig, abhängig von Dosierung, Sprühbild und ProzessdauerHöherer Rückstands- und Prüfbedarf möglich, besonders bei sensiblen Folgeprozessen
ReinigungsaufwandMeist geringer als bei stärker belastbaren ölbasierten VariantenAbhängig von Anwendung, Dosierung und WerkstückgeometrieBei sensiblen Folgeprozessen besonders sorgfältig bewerten
Typische WerkstoffeAluminium und gut zerspanbare WerkstoffeAluminium, Stahl, Edelstahl und allgemeine WerkstoffeStahl, Edelstahl und schwer zerspanbare Werkstoffe bei hoher Belastung
Typische VerfahrenBohren, Fräsen und leichte SägearbeitenBohren, Fräsen, Sägen und DrehenAnspruchsvolle Zerspanung, Gewindeschneiden und hohe Lastbereiche
Erste Wahl, wenn…geringe Rückstände innerhalb der ölbasierten Linie wichtiger sind als maximale Schmierreserveeine robuste ölbasierte Standardlösung mit breitem Einsatzbereich gesucht wirdhohe Schmierreserve und Belastbarkeit wichtiger sind als geringstmögliche Rückstände
Nicht erste Wahl, wenn…hohe Punktlasten oder schwierige Werkstoffe im Vordergrund stehenmöglichst geringe Rückstände wichtiger sind als breite Prozessreserveleichte Anwendungen oder sehr sensible Folgeprozesse im Vordergrund stehen
Technische PrüfungBei höherer Belastung oder sensiblen Folgeprozessen sinnvollBei kritischen Werkstoffen oder sensiblen Folgeprozessen empfohlenBei schwierigen Anwendungen und sensiblen Folgeprozessen besonders wichtig

Hinweis: Die Übersicht dient der ersten Orientierung. iTEC-M 4400 ist nicht als Standardlösung für jede Anwendung gedacht. Die höhere Schmierreserve kann mit höherem Rückstands- und Prüfbedarf verbunden sein.

Ölbasierte iTEC-M Produkte ansehen


Welche iTEC-M Variante sollten Sie zuerst prüfen?

Für die erste Produktauswahl ist nicht nur die maximale Schmierleistung entscheidend. Wichtig ist, welche Kombination aus Belastung, Rückstandsanforderung, Reinigungsaufwand und Prozesssicherheit für Ihre Anwendung im Vordergrund steht.

Wenn Rückstände innerhalb der ölbasierten Linie möglichst gering bleiben sollen

Dann zuerst iTEC-M 3000 prüfen. Besonders bei leichten bis mittleren Anwendungen, gut zerspanbaren Werkstoffen und Prozessen, bei denen geringe Rückstände wichtiger sind als maximale Schmierreserve.

Wenn eine robuste ölbasierte Standardlösung gesucht wird

Dann zuerst iTEC-M 4300 prüfen. Besonders bei allgemeinen Zerspanungsaufgaben, wechselnden Werkstoffen oder Anwendungen, bei denen mehr Schmierreserve als bei iTEC-M 3000 benötigt wird.

Wenn hohe Belastung oder schwierige Aufgaben vorliegen

Dann iTEC-M 4400 prüfen. Besonders bei hoher mechanischer Belastung, anspruchsvoller Zerspanung oder Anwendungen, bei denen zusätzliche Schmierreserve wichtiger ist als geringstmöglicher Rückstand.

Bei sensiblen Folgeprozessen wie Lackieren, Beschichten, Kleben oder Reinigen sollte die Eignung immer unter realen Bedingungen geprüft werden.


Warum Dosierung, Sprühbild und Rückstände entscheidend sind

Mit der richtigen Einstellung lassen sich ölbasierte MMS-Schmierstoffe sehr gezielt einsetzen. Entscheidend ist ein dünner, gleichmäßiger Schmierfilm an der Wirkstelle – nicht eine sichtbare Überbenetzung des Werkstücks.

Dosierung, Luftmenge, Sprühbild, Werkzeugposition, Werkstückgeometrie und Prozessdauer beeinflussen, wie stabil der Schmierfilm wirkt und wie viel Rückstand nach der Bearbeitung verbleibt.

Eine zu geringe Dosierung kann dazu führen, dass der Schmierfilm unterbrochen wird. Eine zu hohe Dosierung verbessert den Prozess dagegen nicht automatisch, sondern kann Rückstände und Reinigungsaufwand erhöhen.

Besonders bei sensiblen Folgeprozessen wie Lackieren, Beschichten, Kleben, Reinigen oder Verpacken sollte die Eignung des Schmierstoffs vorab geprüft werden. Das gilt insbesondere bei längeren Prozesszeiten, schwer zugänglichen Werkstückbereichen oder Anwendungen mit hoher Belastung.

Technischer Hinweis

Bei ölbasierter MMS ist die richtige Einstellung entscheidend: so wenig Schmierstoff wie möglich, aber ausreichend für einen stabilen Schmierfilm. Ziel ist eine zuverlässige Schmierung an der Wirkstelle – nicht eine möglichst starke Benetzung des Werkstücks.


Orientierung nach Werkstoff

Der Werkstoff beeinflusst, wie stark der Schmierfilm belastet wird und welche Rückstände im weiteren Prozess akzeptabel sind. Die folgende Übersicht hilft bei der ersten Einordnung. Bei kritischen Werkstoffen, hoher Belastung oder sensiblen Folgeprozessen sollte die Anwendung technisch geprüft werden.

Neben dem Werkstoff sind vor allem Werkzeuggeometrie, Schnittdaten, Eingriffszeit, Sprühbild und Nachlieferung entscheidend. Bei schwer zerspanbaren Werkstoffen oder langen Bearbeitungszeiten sollte die Anwendung technisch geprüft werden.

WerkstoffiTEC-M 3000iTEC-M 4300iTEC-M 4400Hinweis
AluminiumGut geeignetGut geeignetNur bei hoher Belastung prüfeniTEC-M 3000 ist bei vielen Aluminiumanwendungen der erste Prüfpunkt; bei höherer Belastung iTEC-M 4300 prüfen
BuntmetalleGeeignetGeeignetNur bei besonderer Anforderung prüfenMaterialverträglichkeit, Rückstände und Folgeprozesse beachten
StahlBei geringer Belastung prüfenGut geeignetGut geeignet bei hoher BelastungiTEC-M 4300 ist oft die erste Wahl; bei hoher Belastung oder zusätzlicher Schmierreserve iTEC-M 4400 prüfen
EdelstahlNur bei leichter Bearbeitung prüfenGeeignetGut geeignet bei hoher BelastungBei hoher Belastung, längerer Prozessdauer oder schwieriger Spanbildung iTEC-M 4400 prüfen
GussGeeignetGut geeignetGut geeignet bei hoher BelastungStaub, Oberfläche, Rückstände und Reinigungsanforderung berücksichtigen
KunststoffeMaterialverträglichkeit prüfenMaterialverträglichkeit prüfenMaterialverträglichkeit prüfenMaterialverträglichkeit und mögliche Spannungsrissbildung prüfen
Schwer zerspan­bare WerkstoffeNicht erste WahlAnwendung prüfenBei hoher Belastung prüfeniTEC-M 4400 kann sinnvoll sein; Anwendung immer unter realen Bedingungen prüfen

Hinweis: Die Übersicht dient der ersten Orientierung und ersetzt keine Prüfung bei kritischen Anwendungen.


Orientierung nach Bearbeitungsverfahren

Neben dem Werkstoff beeinflusst auch das Bearbeitungsverfahren die Auswahl des passenden MMS-Schmierstoffs. Entscheidend sind unter anderem Kontaktzeit, Reibung, Spanbildung, Werkzeuggeometrie und die sichere Nachführung des Schmierstoffs an die Wirkstelle.

BearbeitungsverfahreniTEC-M 3000iTEC-M 4300iTEC-M 4400Hinweis
BohrenGut geeignetGut geeignetGut geeignet bei hoher BelastungProduktauswahl abhängig von Werkstoff, Bohrtiefe, Werkzeuggeometrie und Rückstandsanforderung
FräsenGeeignetGut geeignetGut geeignet bei hoher BelastungBei höherer Belastung oder längerer Kontaktzeit iTEC-M 4300 oder iTEC-M 4400 prüfen
SägenGeeignetGut geeignetGut geeignet bei hoher BelastungProzessdauer, Schmierstoffnachführung, Werkstoffpaket und Reinigungsanforderung beachten
DrehenGeeignetGut geeignetBei hoher Belastung prüfenSprühbild, Werkzeugkontakt und Spanabfuhr sind entscheidend
Reiben / FeinbearbeitungGut geeignetGeeignetNur bei besonderer Anforderung prüfenRückstände, Oberflächenanforderung und Maßhaltigkeit besonders beachten
GewindeschneidenBei geringer Belastung prüfenGeeignetGut geeignet bei hoher PunktlastBei hoher Punktlast oder schwierigen Werkstoffen iTEC-M 4400 prüfen
Umformen / StanzenBei geringer Belastung prüfenGeeignetGut geeignet bei hoher WerkzeugbelastungAbhängig von Umformgrad, Werkzeugbelastung und Rückstandsanforderung

Hinweis: Die Übersicht dient der ersten Orientierung und ersetzt keine Prüfung bei kritischen Anwendungen.


Wann wasserbasierte MMS-Kühlschmierstoffe sinnvoller sein können

Ölbasierte iTEC-M Schmierstoffe sind für Anwendungen ausgelegt, bei denen Schmierfilm, Belastbarkeit und Prozessreserve wichtiger sind als maximale Rückstandsarmut. Wenn dagegen Prozesssauberkeit, geringe Rückstände, reduzierter Reinigungsaufwand oder sensible Folgeprozesse im Vordergrund stehen, kann ein wasserbasierter MMS-Kühlschmierstoff die bessere erste Wahl sein.

Mehr zur grundsätzlichen Auswahl zwischen wasserbasierten und ölbasierten MMS-Produkten finden Sie auf unserer Vergleichsseite „Wasserbasierte oder ölbasierte MMS-Kühlschmierstoffe“.

Auswahlhilfe

Wasserbasiert zuerst prüfen: wenn Prozesssauberkeit, geringe Rückstände und reduzierter Reinigungsaufwand im Vordergrund stehen.

Ölbasiert zuerst prüfen: wenn Schmierfilm, Belastbarkeit und Prozessreserve wichtiger sind.


Wann eine technische Prüfung sinnvoll ist

Die Tabellen auf dieser Seite dienen der ersten Orientierung. In vielen Anwendungen lässt sich daraus bereits ableiten, welche iTEC-M Variante zuerst geprüft werden sollte. Bei kritischen Prozessen sollte die Auswahl jedoch unter realen Bedingungen abgesichert werden.

Eine technische Prüfung ist besonders sinnvoll, wenn Werkstoff, Werkzeug, Prozessdauer, Rückstandsanforderung oder Folgeprozesse hohe Anforderungen stellen. Das gilt insbesondere bei schwer zerspanbaren Werkstoffen, hohen Punktlasten, langen Bearbeitungszeiten oder sensiblen Weiterverarbeitungsschritten.

Technische Prüfung empfohlen bei:

  • schwer zerspanbaren Werkstoffen
  • hoher mechanischer Belastung oder hoher Punktlast
  • Gewindeschneiden, Umformen oder anspruchsvoller Zerspanung
  • langen Prozesszeiten oder schwieriger Schmierstoffnachführung
  • sensiblen Folgeprozessen wie Lackieren, Beschichten, Kleben oder Reinigen
  • sehr engen Anforderungen an Rückstände, Oberfläche oder Reinigungsaufwand

Gerade bei iTEC-M 4400 sollte die Anwendung vorab geprüft werden, wenn hohe Schmierreserve und sensible Folgeprozesse gleichzeitig gefordert sind.


Unsicher, welcher ölbasierte MMS-Schmierstoff passt?

Auswahl eines passenden Kühlschmierstoffs für die Minimalmengenschmierung – vom Anwendungsfall zum geeigneten Produkt

Ob iTEC-M 3000, iTEC-M 4300 oder iTEC-M 4400 geeignet ist, hängt von Werkstoff, Werkzeug, Bearbeitungsverfahren, Belastung, Dosierung und den Anforderungen an Rückstände und Folgeprozesse ab.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden iTEC-M Variante und prüfen gemeinsam, welche Lösung für Ihre Anwendung sinnvoll ist.

Auswahl eines passenden Kühlschmierstoffs für die Minimalmengenschmierung – vom Anwendungsfall zum geeigneten Produkt

Häufige Fragen

MMS im Zentrum, verbunden mit Symbolen für Anwendung, Prüfung, Bearbeitungsprozess und Luftfahrt.

Zur Auswahl von iTEC-M 3000, iTEC-M 4300 und iTEC-M 4400 – je nach Belastung, Werkstoff und gewünschter Schmierreserve.

Wann reicht iTEC-M 3000 aus?

iTEC-M 3000 ist der richtige erste Prüfpunkt, wenn die Anwendung leicht bis mittel belastet ist und innerhalb der ölbasierten Produktlinie möglichst geringe Rückstände gewünscht sind. Das Produkt passt besonders bei gut zerspanbaren Werkstoffen und Prozessen, bei denen ein dünner, gut dosierbarer Schmierfilm ausreicht.

Wann sollte ich von iTEC-M 3000 auf iTEC-M 4300 wechseln?

iTEC-M 4300 sollte geprüft werden, wenn die Anwendung mehr Schmierreserve benötigt als iTEC-M 3000 bietet. Das ist zum Beispiel bei höherer Belastung, längerer Prozessdauer, wechselnden Werkstoffen oder breiteren Zerspanungsaufgaben sinnvoll. iTEC-M 4300 ist die robustere Standardlösung innerhalb der ölbasierten iTEC-M Linie.

Wann lohnt sich der Wechsel von iTEC-M 4300 auf iTEC-M 4400?

iTEC-M 4400 sollte geprüft werden, wenn iTEC-M 4300 nicht genügend Schmierreserve bietet oder wenn hohe mechanische Belastung, hohe Punktlasten, schwierige Werkstoffe oder anspruchsvolle Bearbeitungsverfahren im Vordergrund stehen. Es ist die EP-haltige Hochleistungsvariante für Anwendungen, bei denen Belastbarkeit wichtiger ist als geringstmögliche Rückstände.

Ist iTEC-M 4400 automatisch die beste Wahl?

Nein. iTEC-M 4400 bietet die höchste Schmierreserve innerhalb der iTEC-M Produktlinie, ist aber nicht automatisch die passendste Lösung für jede Anwendung. Bei leichten Bearbeitungen, sensiblen Folgeprozessen oder hohen Anforderungen an geringe Rückstände können iTEC-M 3000, iTEC-M 4300 oder ein wasserbasierter MMS-Kühlschmierstoff sinnvoller sein.

Welches iTEC-M Produkt sollte ich bei Aluminium zuerst testen?

Bei Aluminium ist iTEC-M 3000 häufig der erste Prüfpunkt, besonders bei leichten bis mittleren Bearbeitungen und wenn Rückstände möglichst gering bleiben sollen. Bei höherer Belastung, längerer Prozessdauer oder größerem Bedarf an Schmierreserve kann iTEC-M 4300 sinnvoll sein. iTEC-M 4400 sollte bei Aluminium nur geprüft werden, wenn die Anwendung besondere Anforderungen stellt.

Welches iTEC-M Produkt sollte ich bei Edelstahl zuerst testen?

Bei Edelstahl ist iTEC-M 4300 häufig der erste Prüfpunkt innerhalb der ölbasierten iTEC-M Linie. Wenn hohe Belastungen, schwierige Spanbildung, längere Prozesszeiten oder hohe Punktlasten auftreten, kann iTEC-M 4400 sinnvoll sein. Bei sensiblen Folgeprozessen sollte die Anwendung vorab unter realen Bedingungen geprüft werden.

Wann ist ein wasserbasierter MMS-Kühlschmierstoff die bessere erste Wahl?

Ein wasserbasierter MMS-Kühlschmierstoff ist die bessere erste Wahl, wenn geringe Rückstände, reduzierter Reinigungsaufwand oder sensible Folgeprozesse wichtiger sind als hohe Schmierreserve. Ölbasierte iTEC-M Produkte sind vor allem dann sinnvoll, wenn Schmierfilm, Belastbarkeit und Prozessreserve im Vordergrund stehen.

Wann ist eine technische Prüfung besonders wichtig?

Eine technische Prüfung ist besonders wichtig, wenn hohe Belastung, schwer zerspanbare Werkstoffe, lange Prozesszeiten oder sensible Folgeprozesse zusammenkommen. In solchen Fällen sollten Schmierstoff, Dosierung, Sprühbild und Nachführung unter realen Bedingungen betrachtet werden.


Hinweis: Die dargestellten Angaben zu Eigenschaften, Einsatzbereichen und Eignung der iTEC-MB Produkte beruhen auf Erfahrungswerten und internen Prüfungen. Sie dienen der technischen Orientierung und stellen keine zugesicherte Produkteigenschaft dar. Die tatsächliche Eignung hängt unter anderem von Werkstoff, Werkzeug, Bearbeitung, Dosierung, Sprühbild, Prozessdauer, MMS-System und Anforderungen an Reinigung oder Weiterverarbeitung ab. Eine Prüfung im konkreten Anwendungsfall wird empfohlen.

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