iTEC-C oder iTEC-S Vergleich – Welches MMS-System passt zu Ihrer Anwendung?

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iTEC-C oder iTEC-S

Welches Minimal­meng­en­schmier­system passt zu Ihrer Anwendung?

Mit iTEC-C und iTEC-S bietet CT Heidelberg zwei bewährte Minimalmengenschmiersysteme für die gezielte Kühlschmierung in der Metallbearbeitung. Beide Systeme führen den Kühlschmierstoff direkt an die Bearbeitungsstelle, setzen dabei jedoch auf unterschiedliche Förderprinzipien und eignen sich deshalb für verschiedene Anforderungen in der Praxis.

Das selbstansaugende iTEC-C steht für eine kompakte, unkomplizierte Lösung mit einfacher Integration. Das druckunterstützte iTEC-S bietet zusätzliche Flexibilität, wenn eine gleichmäßige Medienzufuhr und eine breitere Anpassung an Maschine und Prozess gefragt sind. Der folgende Vergleich hilft Ihnen dabei, die für Ihren Einsatz passende Lösung schneller einzuordnen.

Systemvergleich: iTEC-C vs. iTEC-S

Ob kompakte Nachrüstung oder flexiblere Prozesslösung – mit iTEC-C und iTEC-S stehen zwei unterschiedliche MMS-Systemkonzepte zur Verfügung.

iTEC-C überzeugt vor allem durch seinen einfachen, praxisnahen Aufbau, während iTEC-S zusätzliche Möglichkeiten bei Fördertechnik und Systemanpassung bietet. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede im direkten Vergleich.

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Kriterium iTEC-C Minimalmengenschmiersystem iTEC-S Minimalmengenschmiersystem
Typische Einsatzrichtung Kompakte und wirtschaftliche Lösung für viele Standardanwendungen, kleinere Maschinen und unkomplizierte Nachrüstungen Besonders interessante Lösung bei längeren Leitungswegen, anspruchsvollerer Positionierung und erweitertem Anpassungsbedarf
Förderprinzip Selbstansaugendes System auf Basis des Venturi-Prinzips Druckunterstützte Medienversorgung aus einem Druckbehälter
Medienzufuhr zur Düse Der Kühlschmierstoff wird direkt an der Düse angesaugt – für einen kompakten und einfachen Systemaufbau Der Kühlschmierstoff wird aktiv zur Düse gefördert – für mehr Spielraum bei der Prozessauslegung
Arbeitsdruck ca. 1,8 bis 3,0 bar ca. 0,5 bis 7,0 bar
Systemvoraussetzungen Getrocknete, gefilterte Druckluft; Filterregler im Systemkonzept vorgesehen Getrocknete, gefilterte Druckluft; Filterregler je nach Ausführung einsetzbar
Geeignete Kühlschmierstoffe Besonders passend für wasserbasierte, dünnflüssige Kühlschmierstoffe Breit einsetzbar, auch bei ölbasierten oder höherviskosen Medien
Sprühbild Feiner, sauber einstellbarer Sprühstrahl für viele typische Anwendungen Feiner, stabil einstellbarer Sprühstrahl auch bei anspruchsvollerer Prozessführung
Tropfverhalten Bei passender Auslegung und Einstellung für einen sauberen Betrieb ausgelegt Bei passender Auslegung und Einstellung für einen sauberen Betrieb ausgelegt
Systemsauberkeit Ansaugsystem ohne beaufschlagten Vorratsbehälter – in vielen Anwendungen eine besonders praktische Lösung Geschlossenes Druckbehältersystem mit sauberer Medienführung bei passender Auslegung
Abstimmung von Luft und Flüssigkeit Kompakte Systemlogik mit eher engerem Zusammenspiel von Luft- und Flüssigkeitsmenge Mehr Möglichkeiten zur getrennten Abstimmung von Luft und Flüssigkeitsmenge
Einstellung der Schmierstoffmenge Über Drosselventil in der Flüssigkeitsleitung Über Drosselventil in der Flüssigkeitsleitung
Einfluss der Behälterposition Die Fördercharakteristik hängt stärker von der Position des Vorratsbehälters ab Weitgehend unabhängiger von der Position des Vorratsbehälters
Einstellung der Zerstäubungsluft Über Druckminderer mit Manometer Über separate Einstellung der Luftleitung
Ein/Aus-Steuerung Gemeinsame Ansteuerung von Luft und Flüssigkeit Getrennte Ansteuerung von Luft und Flüssigkeit möglich
Einsatz an Roboterarmen Gut einsetzbar und leicht integrierbar; bei wechselnden Höhenlagen sollte die Fördercharakteristik mit berücksichtigt werden Sehr interessante Lösung bei Roboteranwendungen, wenn eine möglichst konstante Fördercharakteristik gefragt ist
Mobilität und Inbetriebnahme Flexibel, kompakt und meist schnell betriebsbereit Eher für stationärere Lösungen gedacht, dabei gut integrierbar und anpassbar
Flüssigkeitsreservoir Ansaugung direkt aus Kanister oder Vorratsbehälter ohne Druckbeaufschlagung Geschlossener Druckbehälter mit separater Befüllung
Vorratsvolumen Flexibel je nach verwendetem Kanister oder Behälter Definiert durch das eingesetzte Behältervolumen, z. B. 2 oder 5 Liter
Positionierung des Vorratsbehälters Unterhalb der Düse nur innerhalb eines begrenzten Bereichs sinnvoll Freier und unabhängiger von Höhe und Entfernung positionierbar
Systemaufbau Kompakt, übersichtlich und vergleichsweise einfach aufgebaut Erweiterter Aufbau mit mehr Möglichkeiten zur gezielten Prozessanpassung
Wartung und Anpassungen Übersichtlicher Aufbau, daher meist gut zugänglich und praxisnah Mehr Komponenten, dafür breitere Anpassungs- und Einstellmöglichkeiten
Wirtschaftliche Einordnung Attraktive Lösung für viele Standardanwendungen und wirtschaftliche Nachrüstungen Mehr Systemspielraum für anspruchsvollere Anforderungen und individuellere Prozesslösungen

Fazit

Beide Systeme bieten zuverlässige Minimalmengenschmierung, unterscheiden sich jedoch im Aufbau und in der Fördertechnik.
iTEC-C eignet sich ideal für kompakte Maschinen, mobile Anwendungen und den Einsatz wasserbasierter Kühlschmierstoffe – besonders wenn Einfachheit und Flexibilität im Vordergrund stehen.
iTEC-S bietet dank druckgeförderter Förderung eine konstant gleichmäßige Schmierstoffzufuhr – auch bei komplexeren Anwendungen oder vertikalen Bewegungen – und eignet sich besonders für ölbasierte Kühlschmierstoffe oder stationäre Anlagen mit höherem Förderbedarf.´

Hinweis: Die hier dargestellten Angaben zu Eigenschaften, Einsatzbereichen und Eignung der iTEC-MB Produkte beruhen auf aktuellen Erfahrungswerten und internen Tests. Sie dienen der Orientierung und stellen keine zugesicherte Produkteigenschaft dar. Eine individuelle Prüfung auf Eignung für den jeweiligen Anwendungsfall wird empfohlen.